Bericht von der Bürgerschaftssitzung vom 02.07.2018

Platzkosten / Elternbeiträge ab 06/2018 wurde zugestimmt

Ibrahim Al Najjar hat zum Thema gesprochen: „Bildung ist ein wichtiges Gut und darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Kindereinrichtungen sind Lebens-und Erfahrungsorte für unsere Kinder, hier kommen sie in Kontakt mit anderen Kindern. Ab 01/2018 wurden die Eltern mit 50 € entlastet und ab 2020 werden wir beitragsfreie Plätze haben. Unsere Fraktion ist es auch wichtig, dass die 200 € Grenze nicht überschritten wird, deshalb wird unsere Fraktion den Antrag zustimmen.“

Betreibung des Strandbades Eldena wurde mit 21 Ja- und 19 Neinstimmen zugestimmt

Hier gab es einen Änderungsantrag von Herrn Multhauf, für 2019/2020 wird der kostenfreie Eintritt erst einmal befristet sein.

Dr. Andreas Kerath hat zum Thema gesprochen: „Für die touristische Entwicklung ist es ein wichtiger Schritt. Auch von den sozialen Aspekten ist ein kostenfreier Eintritt begrüßenswert. Wir sehen auch nicht, dass wir dort unsaubere Verhältnisse vorfinden, denn das Strandbad wird abends verschlossen und morgens ab 7:00 Uhr wieder geöffnet. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 14. September 2017 in dem Verfahren 10 C 7.16 besagt, dass der Zugang zum Strand ungehindert möglich sein muss. Dafür hat unsere Fraktion 2 Jahre gekämpft.“

Konzept für eine nachhaltige Landwirtschaft-

Die Verwaltung hat mit den Landwirten der GAI eine Vereinbarung ausgearbeitet, die einmalig für unsere Region ist. Dieser Beschlussvorlage wurde mit Änderungen im Punkt 1 und 5 des Änderungsantrages der Grünen zugestimmt

Dr. Monique Wölk hat zum Thema gesprochen: „ Unsere Fraktion wird mehrheitlich zustimmen. Landwirtschaft muss sich verändern und diese Veränderungen brauchen Zeit“

Thomas Lange hat zum Thema gesprochen: „Ich plädierte dafür unbedingt der Beschlussvorlage der Verwaltung zuzustimmen, weil hier in einem gemeinsamen Prozess mit den Landwirten Richtlinien vereinbart wurden, die dann auch vertrauensvoll umgesetzt werden können.“

Bericht von der Bürgerschaftssitzung vom 24.05.2018

Empfehlung der Verwaltung für eine barrierefreie Stadt 2018 und für die Umsetzung 2019

Dr. Monique Wölk Vorsitzende des Bauausschusses hat dieses Thema eingebracht. Die UHGW übernimmt die Empfehlungen der AG „Barrierefreie Stadt“ und prüft deren Umsetzung, was realisierbar ist soll im Haushalt 2019 mit aufgenommen werden. Diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

Patenschaft für Korvette

Die CDU möchte, dass eine Korvette den Namen „Greifswald“ trägt und bittet den Oberbürgermeister sich dafür einzusetzen. Unsere Fraktion konnte diesem Antrag nicht zustimmen. Auch aus den anderen Fraktionen kam eine Ablehnung. Dr. Andreas Kerath dazu: „Unsere Stadt hat wichtigere Probleme“

Strandbad Eldena

Varianten prüfen mit dem Ziel freier Eintritt ab 2019- wurde leider abgelehnt. Es sollte geprüft werden, ob Eigenbetrieb Seesportzentrum oder die ABS das Strandbad in der Zukunft betreiben kann.

Prüfauftrag Internet an Schulen

Greifswald ist Bildungsstandort-Dr. Andreas Kerath und Erik von Malottki haben zum Thema gesprochen: „Wir setzen uns dafür ein, für den Doppelhaushalt 2019/2020 mehr Geld für Digitalisierung an Schulen zur Verfügung zu stellen.“

Namentliche Abstimmung für die Erklärung der Greifswalder Bürgerschaft „Bürgerschaft bekennt sich zum Theater Vorpommern“ wurde zugestimmt.
Verpflichtung der UHGW, zur weiteren Verwendung der Bezeichnung „Ernst-Moritz-Arndt- Universität Greifswald“, in offiziellen Verlautbarungen sowie der Kommunikation zu verwenden

der Antrag wurde in einer namentlichen Abstimmung abgelehnt. Die Bürgerschaft akzeptiert somit die Namensablegung.

 Prüfauftrag zur Umwidmung des Teilstücks der Warschauer Straße zum Hort Kunterbunt und zur Pestalozzischule in der Spielstraße

Thomas Lange hat von unserer Fraktion zum Thema gesprochen: „Für uns wäre ein Halteverbot der richtige Weg“

Bericht von der Bürgerschaftssitzung vom 12.04.2018

Aktuelle Stunde

Unsere Fraktion hat eine Aktuelle Stunde zum Thema: „Schaffung von ausreichenden Kita-Plätzen“ beantragt.

Dr. Andreas Kerath hat zum Thema gesprochen: „Die Universitäts-und Hansestadt Greifswald hat ein großes Problem: Es fehlen ca. 370 Kita-Plätze. Wir brauchen eine schnelle Lösung. Hier ist die Kommune in der Pflicht. Beim internen Kita-Gipfel wurde ein 8-Punkte –Plan erarbeitet, dieser muss jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden.

Dr. Monique Wölk fügte hinzu, dass auch: „die Betreuung durch gut ausgebildetes Personal aufgestockt werden muss. Auch an die Hortbetreuung muss gedacht  werden. Leistungsverhandlungen müssen mit dem Kreis erfolgen. Auch ein öffentlicher Kita-Gipfel, wo die Eltern teilnehmen können muss es geben“.

Fläche am nördlichen Museumshafen

Unsere Fraktion hat eine Tischvorlage „Vertreterbegehren zum Verkauf einer Fläche am Museumshafen eingebracht“. Am 27.05. soll ein Bürgerentscheid stattfinden, um weitere Kosten zu minimieren. Grund ist die Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative „Museumshafen bleibt grün“ Diese hat mehr als 5300 Unterschriften, gegen eine Bebauung  gesammelt und an den Bürgerschaftspräsidenten übergeben. Nun sollen die Bürger/innen entscheiden, ob das Grundstück bebaut wird. Alle Fraktionen unterstützen unsere Tischvorlage.

Änderung des öffentlich-rechtlichen Vertrages über die ÖPNVG M-V auf die UHGW mit dem Landkreis VG

Unsere Fraktion konnte dieser Beschlussvorlage nicht zustimmen. Wir möchten den öffentlichen Personennahverkehr weiter stärken. Für die UHGW bedeutet dies weniger Geld für den ÖPNVG. Bisher erhielten wir 400.00 €, ab 2018 werden es nur noch 375.000 € und bis 2025 schrittweise 275.000 €.

Besetzung Fachbeirat Greifswalder Marketing GmbH

Ibrahim Al Najjar wurde aus unserer Fraktion in den Fachbeirat gewählt.

Beschlüsse für nachhaltige Entwicklung Greifswald wurden mehrheitlich zugestimmt. Die UHGW wird sich an der Kampagne „Fairtrade Towns“ und „Compete4SECAP“ beteiligen.

Bericht von der Bürgerschaftssitzung vom 22.02.2018

Aktuelle Stunde
„Zukunft des Theaters Vorpommern“

Dr. Andreas Kerath hat zum Thema gesprochen: „Unsere Fraktion spricht sich für den Erhalt des Theaters aus. Wir werden uns beim Land dafür einsetzen. Die Beschäftigten sollen in Zukunft auch nach dem gültigen Flächentarifvertrag bezahlt werden und nicht mehr 15% weniger erhalten. Unsere Fraktion spricht sich auch für eine Erhöhung des städtischen Zuschusses aus. Deshalb werden wir um eine Steuerhöhung, insbesondere bei der Gewerbesteuer nicht drum rum kommen.“

„Bebauungsplan Nr. 55- Hafenstraße- Zustimmung zum Masterplankonzept der UTB“ wurde mehrheitlich mit 24 Ja-Stimmen zugestimmt.

Unsere Vorsitzende im Bauausschuss Dr. Monique Wölk hat zum Thema gesprochen: „Dieser Prozess ist was ganz besonderes für unsere Stadt. Noch nie gab es eine so große Intensität an Bürgerbeteiligungen wie für dieses besondere Quartier.“

Prüfauftrag Initiative „nette Toilette“ wurde mehrheitlich zugestimmt.

Die Stadtverwaltung prüft, ob Greifswald der Initiative beitritt. Die Inhaber der Restaurants und Cafe`s würden von der Stadt eine Aufwandsentschädigung für Kosten für Reinigung und Instanthaltung bekommen.

Prüfauftrag „Trauorte“ wurde mehrheitlich zugestimmt.

Die Verwaltung prüft die Einrichtung zusätzlicher Trauorte wie z. B. Pommersches Landesmuseum, Segelschulschiff Greif

Unserer Beschlussvorlage „Fachbeirat Greifswald Marketing GmbH“

wurde mehrheitlich mit 19 Ja-Stimmen zugestimmt. Dr. Andreas Kerath hat zum Thema gesprochen: „Die Mitglieder des Fachbeirates sollen auf 15 Mitglieder erhöht werden, wovon 7 Mitglieder aus der Bürgerschaft entsendet werden sollen. Aus Krankheitsgründen wurde Herrn Pesch die Beratung an die Hand gegeben, aber dieses Amt kann er zurzeit auch nicht hauptamtlich ausüben, deshalb ist auch aus diesem Grund die Begleitung der Geschäftsführung sehr wichtig.“

„Prüfauftrag Spielplatz Friedrichshagen“ wurde mehrheitlich zugestimmt.
„Prüfauftrag Hausboote/ Pontonhäuser“ auf dem Ryck wurde mehrheitlich zugestimmt.
„Priorisierung Barrierefreier Ausbau Bushaltestellen“ wurde mehrheitlich zugestimmt.

Erik von Malottki hat zum Thema gesprochen: „Die Verwaltung arbeitet schon an einer Priorisierung und auch an dem Kataster. Aber wir möchten dem Ganzen noch mehr Druck verleihen, denn es sollte auch dringend mit den Arbeiten begonnen werden.“

„Bekämpfung der Wildschweine in Greifswald“ wurde mehrheitlich zugestimmt.

Dr. Monique Wölk hat zum Thema gesprochen: „Ein großes Problem sind grundlegende Ursachen. Wir müssen die Bewirtschaftung der Ackerflächen ändern. Es darf nicht nur Mais angebaut werden“

Unserer Beschlussvorlage „Schaffung von ausreichenden Kita-Plätzen“

wurde mehrheitlich zugestimmt. Dr. Andreas Kerath hat zum Thema gesprochen: „Die Lage ist ernst, wir haben verzweifelte Eltern. Wir brauchen dringend eine Bestandsanalyse. Das Anmeldeportal Kita-Planer vom Kreis ist nicht gut und wird nicht gepflegt. Es sollte überarbeitet werden und würde dann den Eltern sehr helfen. Ein erster Schritt ist gemacht,  am 14. März wird der Kita-Gipfel seine Arbeit aufnehmen.“

SPD Greifswald lehnt Koalitionsgespräche einstimmig ab

Auf der gestrigen Sitzung hat der Ortsverein Greifswald sich mit den Sondierungsergebnissen der Verhandlungsgruppen von SPD und CDU/CSU auseinandergesetzt. Die Ablehnung weiterer Koalitionsgespräche erfolgte einstimmig.

Verhandlungserfolge von Manuela Schwesig allein sind nicht genug.

Die Verhandlungserfolge von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin und Landeschefin der SPD in Mecklenburg-Vorpommern, alleine reichen nicht für eine Zustimmung zur Neuauflage der Großen Koalition. Das beschlossen die Mitglieder der SPD in Greifswald einstimmig auf einer Sitzung am Dienstag.

„Mehr Bundesmittel für den Ausbau von Ganztagsbetreuung, die Anhebung der BAföG-Leistungen sowie eine Mindestvergütung für Auszubildende wurden von den Mitgliedern begrüßt“, so Michael Hosang, Vorsitzender der SPD Greifswald, „demgegenüber stehen jedoch ein weiteres Aufweichen des Renteneintrittsalters, ein lückenhaftes Rückkehrrecht in Vollzeit und ein widerspruchsbefreites ‚Weiter so’ in der Koalition. Das überzeugt nicht.“

Daneben standen insbesondere die mangelhafte Mietpreisbremse, mutlose Rentenversprechen und eine unzureichende Entwicklungszusammenarbeit mit den Krisenregionen der Welt im Fokus der Kritik. Grundsätzliche Lösungen gesellschaftlicher Schieflagen erwarten die Genossinnen und Genossen von der Großen Koalition nicht mehr.

„Viele haben vor vier Jahren noch die Große Koalition mit unterstützt. Dieses Mal fehlt uns aber ein Projekt von der Tragweite des Mindestlohns“, so Hosang abschließend.

Das Votum nimmt der Ortsvereinsvorsitzende mit zu einer Sitzung des erweiterten Landesvorstandes am Freitag. Dort berät Manuela Schwesig die Ergebnisse der Sondierung mit dem Landesvorstand, den Delegierten zum Sonderparteitag sowie den Kreis- und Ortsvereinsvorsitzenden.

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