Unser Programm: Zukunft für Greifswald
Touristische Entwicklung.
Greifswald ist eine attraktive Stadt für Touristen aus ganz Deutschland. Unsere Museen, unsere Kirchen, das Theater und die Innenstadt, aber auch Wieck und nicht zuletzt die berühmte Klosterruine von Eldena - wir haben Touristen eine Menge zu bieten.
Aber die Potentiale für die touristische Entwicklung Greifswalds sind noch lange nicht ausgeschöpft. Unsere Stadt mit ihrer exklusiven Lage an Ryck und Bodden und ihrer Universität hat ideale Voraussetzungen, zu einem Zentrum für Gesundheitstourismus und Wassersport zu werden. Diese Voraussetzungen müssen wir nutzen, um Greifswald zu einem maritimen Tourismuszentrum zu entwickeln. Der Hafen von Ladebow ist ideal, um die Keimzelle einer solchen Entwicklung zu werden. Daher ist es eines unserer Hauptanliegen für die nächsten jahre, die touristische Nutzung des Hafens Ladebow voranzutreiben. Hier kann - ohne Eingriff in ökologisch sensible Gebiete entlang des Rycks - ein Zentrum für Wassersport und Gesundheits- und Strandtourismus entstehen. Eine solche Entwicklung dient nicht nur der Entwicklung unserer Stadt als Ganzes, sondern ist auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Wieck und Ladebow, deren Lebensqualität besonders von einer nicht-industriellen Nutzung des Hafens Ladebow gefördert wird.
Umwelt- und Klimaschutz.
Der „Hohe Himmel“ über Mecklenburg-Vorpommern wird immer wieder bewundert – gerade von Touristen. Wir haben das Glück, in einer Region zu leben, die durch wunderschöne Landschaften und eine einzigartige Natur begeistert. Die gesunde Küstenluft ist kein Privileg, das wir nur im Sommerurlaub genießen können – für Greifswalderinnen und Greifswalder ist sie fast schon Gewohnheit. Diese wunderbare Umwelt zu schützen und zu bewahren ist die Aufgabe von uns allen – nicht nur für nachfolgende Generationen, sondern auch für uns selbst. Umwelt- und Naturschutz beginnen vor Ort!
Deshalb gibt es von der Greifswalder SPD eine klare Absage an das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin. Energie kann man vergleichsweise leicht erzeugen. Den Schaden für den Greifswalder Bodden und unsere Luft zu beheben, dauert Jahrzehnte – sofern überhaupt möglich. Außerdem wollen wir für ein agrogentechnikfreies Vorpommern werben – Greifswald ist schon so weit. Entgegen dem globalen Trend konventionell oder ökologisch anzubauen ist nicht nur gut für Mensch und Tier, sondern auch eine wirtschaftliche Chance für die Bauern in der Region. Zudem wollen wir die energetische Gebäudesanierung in der Stadt weiter vorantreiben.
Kommunale Unternehmen
Eigentum verpflichtet – diese einfache Aussage wird leider nicht immer ernst genug genommen. Zu den ureigensten Aufgaben von Politik und Verwaltung gehört es daher, wichtige Grundlagen für das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und zu erhalten. Dazu gehören nicht nur Sicherheit oder Straßen. Für das Leben der Menschen sind auch viele andere Dinge wichtig. Ganz normale Alltäglichkeiten, wie die Bereitstellung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum oder die Versorgung mit Strom und Wasser zu fairen Preisen, sind fundamental – doch um genau dies zu bewirken, braucht die Politik eigene Steuerungsmöglichkeiten jenseits der Privatwirtschaft.
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Greifswald werden sich deshalb klar gegen den Verkauf oder Teilverkauf kommunaler Unternehmen positionieren. Das betrifft nicht nur die WVG, sondern auch die Stadtwerke Greifswald GmbH. Einmalige Effekte durch den Verkauf solcher Gesellschaften sind für uns kein vernünftiger Weg zur Haushaltskonsolidierung – vielmehr ist es wichtig nachhaltig zu wirtschaften, um auch langfristig der Schuldenfalle zu entkommen!
